Über Uns

Eine Idee, ein Feld,

und viel Sturheit

2019 stand Fabian auf einem Stück Brachland in der Wedemark und behauptete, hier könne Wein wachsen. Sieben Jahre später füllen wir 18.000 Flaschen im Jahr ab.

2019

Erster Spatenstich an den Hägewiesen

3.200

Rebstöcke auf 0,4 Hektar

18.000

Flaschen im Jahrgang 2025

7+

Weine im Sortiment

Wie alles anfing

Niemand baut in der Wedemark Wein an. Genau das war der Reiz.

Die Wedemark ist Ackerland, Wald und Pferdekoppel. Weinbau steht in keinem Reiseführer der Region. Als Fabian 2019 zum ersten Mal davon sprach, hielten es die meisten für eine Bierlaune — inklusive seiner Familie.

Der Boden gab ihm recht: sandiger Lehm über Geschiebemergel, gute Drainage, viel Nachmittagssonne an einem leichten Südhang. Was fehlte, war jemand, der Wein machen kann. Diesen jemand fand er zwei Jahre später auf einem Hoffest bei Hildesheim.

Winzer Daniel kam eigentlich nur, um Nein zu sagen. Er blieb bis Mitternacht, sah sich am nächsten Wochenende das Feld an und sagte einen Satz, den wir seitdem oft zitieren: „Kann was werden. Dauert nur.“

Der Werdegang

Sieben Jahre in Etappen

Vom ersten Spatenstich bis zur eigenen Lese — Weinbau lässt sich nicht beschleunigen.

2019

Das Feld

Fabian pachtet 0,4 Hektar Brachland an den Hägewiesen. Bodenprobe im Herbst: sandiger Lehm über Geschiebemergel, pH 6,8 — brauchbar.

2020

Erste Absagen

Vier Winzer sagen ab. Zu klein, zu nördlich, zu wenig Erfahrung. Fabian legt trotzdem die ersten Rebzeilen an.

2021

Daniel sagt zu

Kennenlernen auf einem Hoffest bei Hildesheim. Zwei Wochen später steht Daniel im Feld und sagt: „Kann was werden. Dauert nur.“

2022

3.200 Rebstöcke

Muscaris, Souvignier Gris und Cabernet Blanc werden gepflanzt — pilzwiderstandsfähige Sorten, die norddeutsches Wetter aushalten.

2024

Shop und erste Etiketten

Der Onlineshop geht live, KRIKEL LÁ KRAKEL und DREI erscheinen. Der erste Karton geht nach Kiel.

2025

Volle Lese

Erste vollständige Lese aus eigenem Anbau, ergänzt aus Partnerlagen. 18.000 Flaschen, sieben Weine, ein Weinfest mit 400 Gästen.

Team

Wer hinter der Ranch steckt

Zwei Leute, ein Weinberg, sehr unterschiedliche Zuständigkeiten.

Gründer & Geschäftsführung

Fabian Röttger

Hatte die Idee und die Ausdauer, sie sieben Jahre durchzuziehen. Kümmert sich um Pacht, Zahlen, Genehmigungen und alles, was nach Behörde riecht.

„Ich wusste nichts über Wein. Nur, dass hier welcher wachsen kann.“

Gründer & Geschäftsführung

Fabian Röttger

Hatte die Idee und die Ausdauer, sie sieben Jahre durchzuziehen. Kümmert sich um Pacht, Zahlen, Genehmigungen und alles, was nach Behörde riecht.

„Ich wusste nichts über Wein. Nur, dass hier welcher wachsen kann.“

Unsere Lage

Hägewiesen Süd

Ein leichter Südhang mit sandigem Lehm über Geschiebemergel. Der Boden speichert kaum Wasser — die Reben wurzeln tief und liefern kleine, konzentrierte Beeren.

Fläche 0,4 ha (2026: 0,7 ha)
Rebstöcke 3.200
Boden Sandiger Lehm
Exposition Süd, 4 % Neigung
Höhe 62 m ü. NN
Pflanzjahr 2022

Ohne Kompromisse

Woran wir uns halten

Vier Entscheidungen, die wir früh getroffen haben und seitdem nicht mehr diskutieren.

01

Klein bleiben, bis es passt

Wir wachsen nur so weit, wie Daniel jede Charge selbst begleiten kann. Lieber 18.000 gute Flaschen als 60.000 mittelmäßige.

02

Handlese, ohne Ausnahme

Jede Traube wird von Hand geschnitten und im Feld vorsortiert. Bei 0,4 Hektar ist das machbar — und schmeckbar.

03

Preise, die niemanden ärgern

Zwischen 13 und 14,50 Euro. Wir könnten mehr verlangen, aber Wein aus der Nachbarschaft soll man auch mittwochs öffnen.

04

Sagen, was zugekauft ist

Solange unsere Reben nicht die ganze Menge tragen, kaufen wir Trauben zu. Das steht auf jedem Etikett und in jeder Produktbeschreibung.

Kommt vorbei

Am besten versteht man uns mit einem Glas in der Hand

Von April bis Oktober führen wir Gruppen durch den Weinberg — mit Verkostung, Wanderung oder Planwagen. Der Rest erklärt sich dann von selbst.